|
Leitlinie 5:
Familienorientierung während der
Pflege
des betroffenen Kindes bedeutet:
- bei der Pflege die Ebene des Individuums (Kindes), der
Familie sowie deren soziale Umgebung zu berücksichtigen, so dass
diese sowie vernetzte Systeme der Umwelt mit eingeschlossen sind (z.B.
Schule, Freunde, Selbsthilfegruppen sowie interdisziplinäre Kooperation
mit therapeutischen Einrichtungen und Personen);
- den Prozess des Strebens nach einem Gleichgewicht innerhalb
der Familie durch Beratung, Anleitung und partnerschaftliche Kooperation
zu erleichtern oder zu ermöglichen, so dass Gesundheit/Wohlbefinden
für das Kind und die Familie erreicht werden kann;
- die Familie als zentralen Bezugspunkt im Leben des Kindes
zu erkennen und sie daher entsprechend im Pflegeplan des Kindes einzubeziehen
bzw. mit ihr den Pflegeprozess anhand der jeweiligen Bedürfnisse
und vorhandenen Ressourcen zu gestalten;
- das Kind und die Familie in der akuten bzw. neuen Lebenssituation
zu stärken und dadurch gemeinsames Wachstum und Stabilität
zu erreichen.
zurück |
 |